Innovations-Coaching

wordle change3
worlde innovation2

Die Augsburger Schule

Aufgrund von über 15 jähriger Forschungs- und Beratungsarbeit in Unternehmen ist an der Universität Augsburg die Augsburger Schule des Innovations-Coaching gegründet worden. Dies ist ein neuer Ansatz im Change Management und in der Unternehmensentwicklung, der Unternehmen und Organisationen zu mehr Leistung, Lebendigkeit und Innovation verhilft.

Aktuellste wissenschaftliche Entwicklungen aus den Bereichen der Pädagogik, der Sozialwissenschaften, der Psychologie, der Komplexitäts- und Systemforschung, der Neurobiologie, der Gehirn und Bewusstseinsforschung sowie der Management- und Betriebswirtschaftslehre sollen hier eingehen und zu einem durchgängigen Verständnis von Organisationen und deren Transformationsprozessen zusammengeführt werden.

Im Innovations-Coaching-Ansatz nach dem Modell der Augsburger Schule begleiten wir Organisationen bei einem mehrstufigen Kompetenzaufbau. Die Organisationen entwickeln hierbei die Fähigkeiten, auch in einem sich schnell verändernden und anspruchsvollen Umfeld „Herr der Lage zu bleiben“, Handlungsspielräume auszubauen und eigene Vorstellungen erfolgreich umzusetzen.

Der Kompetenzaufbau setzt immer an aktuellen, konkreten Problemen und Herausforderungen an, zeigt auf, wie diese erfolgreich gelöst werden können und befähigt gleichzeitig die Beteiligten, vergleichbare Situationen künftig selbständig zu meistern und das Unternehmen leistungsfähiger, lebendiger und innovativer zu machen.

Grundannahmen im Innovations-Coaching

Eine Organisation besteht aus Menschen und deren Interaktionen. Die Menschen sind Bestandteil der Organisation und nehmen in ihr wesentliche Funktionen wahr. In ihrer Interaktion erschaffen Menschen gemeinsam ein Flusssystem, das jeder aus seiner Perspektive wahrnimmt und nach dieser handelt. Es entsteht durch das Zusammenwirken aller Geld-, Informations- und Materialflüsse, die nicht durch einen einzelnen in der Gesamtheit bestimm- und erfassbar sind.

Neben dem Flusssystem schaffen Menschen gemeinsam soziale Phänomene und nehmen auch diese wiederum wahr. Die Menschen gelten als Träger der sozialen Phänomene. Diese setzen sich aus Beziehung, Ohnmacht, Gemeinsamkeiten, Eitelkeit, Rollenteilung, Schuld etc. zusammen und werden wiederum von jedem Menschen einzeln wahrgenommen und der Mensch leitet daraus sein Handeln ab.

Unternehmen sind also komplex-dynamische soziale Systeme, die aufgrund von hochkomplexen Wechselwirkungen zwischen Flusssystemen (Material- und Informationsflüsse) und sozialen Phänomenen (Macht, Ideologie, Konflikte, Beziehungen etc.) durch Menschen in ihrer Interaktion (kommunikatives Handeln) erzeugt werden und nur durch mehr Bewusstheit der beteiligten Menschen transformiert werden können. Die Wechselwirkungen können sowohl zu einer Aufwärts- als auch zu einer Abwärtsspirale führen.

Zwar werden die Menschen vom Flusssystem und den sozialen Phänomenen beeinflusst, sie sind aber gleichzeitig auch der Ausgangspunkt von Änderungen, denn durch ihre Handlungen erschaffen sie auch gleichzeitig diese beiden Komponenten. Durch Lernprozesse können Reize aus der Organisation durch eine geänderte oder erweiterte individuelle Wahrnehmung zu veränderten Handlungen führen, die veränderte Flüsse und soziale Phänomene generieren. Es gilt das Unbewusste in der individuellen Wahrnehmung bewusst zu machen und daraufhin den Möglichkeitssinn und die Wahrnehmungsfähigkeit zu erweitern und zu schärfen.

Logik der Transformation

Veränderungen folgen jeweils klar strukturierten Schritten – der sogenannten Logik der Transformation.

Der grundlegende Transformationsprozess nach der Augsburger Schule geht davon aus, dass das Potenzial für die Veränderung von Abläufen, Kontexten, Prozessen und Situationen im Unternehmen liegt und dass durch ein erfolgreiches Innovations-Coaching ein Transformationsprozess stattfindet, der effizientere Strukturen, klarere Prozesse und Freiräume zur Selbstreflexion für die Entfaltung von Innovation ermöglicht.

weitere Themen